Alternative Überschrift: Wer hat´s unterschrieben?
Windkraft und Industrieabgase, das passt nicht zusammen. Das ist aber das derzeitige Bild, wenn ich Richtung Wachstedt oder Küllstedt fahre und die LSR AG im Augenwinkel sehe. Nach den vielen klitzekleinen Beiträgen in der TLZ schießen mir in letzter Zeit immer wieder folgende Wörter spontan durch den Kopf:
Schmiergeld, Umweltskandal, Krebs, Bürgerrechte, Verantwortung der Politik, Wahlkampf, Wahllügen, Landkreis und Umweltamt, Landrat, Klage, unsere Kinder, Verschleierung …
Da wir in Dingelstädt wohnen, alle die selbe Luft atmen und unser Wasser alle vom selben Anbieter bekommen, betrifft es nicht nur mich persönlich. Ich für meinen Teil versuche das Thema auf diese Weise im Internet aufzuarbeiten. Ich scheue mich übrigens auch nicht, den Link zum Artikel zu Redaktionen wie akte.net, bild, frontal, wiso, spiegel, spiegeltv usw. zu senden – zumal ich einige der Redakteure geschäftlich kenne. Aber mal langsam, sehen wir uns erst einmal die Berichterstattung in der Zeitung genauer an. Ich habe alle Artikel und Pressemitteilungen gelesen, ausgeschnitten und ausgewertet.
Um was geht es überhaupt?
Seit einiger Zeit bemerken die Bewohner der Verwaltungsgemeinschaft Dingelstädt sowie einiger Ortschaften der Verwaltungsgemeinschaft Westerwald-Obereichsfeld eine permanente und zunehmende Geruchsbelästigung durch die oben genannte LSR GmbH (oder AG?). Es kursiert die Angst zunehmender Krebsfälle durch austretende Schadstoffe in angrenzenden Ortschaften. Zudem wurden weitere Probleme insbesondere die Einleitung ungeklärter Abwässer in den Pfingsgraben ermittelt. Dies betrifft derzeit circa 13.000 Bewohner. Eine Interessengemeinschaft, bestehend aus Mitgliedern des Stadtrates Dingelstädt, hat sich den Problemen per Unterschriftensammlung angenommen. Stellungnahmen wurden geschrieben, Artikel in der Presse veröffentlicht sowie die Unterschriftenübergabe an eine "zuständige" Stelle vorgenommen.
Wer sind die Teilnehmer und Kontrahenten des Streitfalls?
Bevor ich meine eigene Meinung hier kundtue, möchte ich zunächst der Öffentlichkeit mitteilen, wer am Streit um die LSR und deren übel riechenden Abgasen sowie der Umweltverschmutzung durch ungeklärte Abwässer in einem Trinkwassereinzugsgebiet beteiligt ist. Da wären:
Die Interessengruppe Dingelstädt
Zunächst einmal gibt es da eine Interessengruppe (IG) bestehend aus Unternehmern und Bürgern der Stadt Dingelstädt und der umliegenden Gemeinden. Diese Interessengruppe hat 2.078 Unterschriften gesammelt und an den Landrat Henning übergeben, der sich augenscheinlich dafür nicht verantwortlich fühlte, so der Artikel vom 09.12.2009 in der TLZ.
Die Vorwürfe gegenüber dem Landkreis werden in mehreren Artikeln in der TLZ dargestellt, welche der Landkreis per Pressemittelung Nr. 2009/186 vom 26.11.2009 alle samt entkräftet.
Der Dingelstädter Ausschuss zweifelt eine ausreichende Genehmigung für die LSR Anlage an. Außerdem fordert er eine kostenlose Beschwerdehotline, so dass der Unmut der Bevölkerung über die Recyclinganlage nicht bei den Stadträten oder beim Bürgermeister auf dem Tisch landen, sondern direkt von den zuständigen Behörden bearbeitet wird.
Weitere Punkte und Forderungen der Interessengemeinschaft:
- Regelmäßige Messungen an Schornsteinen und der Anlage.
- Veröffentlichung der Messergebnisse
- Klärung der krankheitserregenden Stoffe und deren Konzentration in den Abgasen der LSR Anlage
- Klärung des nicht vorhandenen Abwasseranschlusses
- Qualität des Trinkwassers
- Liegt ein Straftatbestand vor?
- Frage der Rechtskräftigkeit der Genehmigung der Recyclinganlage
Die Interessengemeinschaft und Bürgerbewegung hat dem Landratsamt und der LSR eine Mischung vieler giftiger Stoffe und deren Ableitung in den Pfingstraben bewiesen, so die Aussage im TLZ Artikel vom 18.11.2009. Außerdem wundere man sich über den jetzt doch so schnell herzustellenden Abwasseranschluss für oben genannte Firma im Industriegebiet in Dingelstädt.
Der Abwasserzweckverband
Der Abwasserzweckverband hat sich meines Wissens nicht zum Thema geäußert und bearbeitet derzeit den Antrag der LSR zur Herstellung des Abwasseranschlusses.
Die Stadt Dingelstädt und deren Stadtratsmitglieder
Bestehend aus Bürgermeister, Stadtrat sowie Bau- und Umweltausschuss der Stadt Dingelstädt. Der Bau- und Umweltausschuss der Stadt Dingelstädt hat das Umweltamt des Landkreises aufgrund offener Fragen zum Thema Recyclingsunternehmen kritisiert, so der Artikel vom 18.11.2009 in der TLZ.
Die Stadtratsmitglieder können nicht verstehen, warum die Industrieanlage LSR nie einen Abwasseranschluss bekommen hat. Jeder Privathaushalt unterliegt einem Anschlusszwang und bekommt ohne einen Abwasseranschluss keine Baugenehmigung.
Der Landrat, das Umweltamt und der Landkreis Eichsfelds
Das Umweltamt untersteht dem Landkreis Eichsfeld und ist für die Umweltpolitik im Landkreis zuständig, so auch für die LSR GmbH im Industriegebiet von Dingelstädt.
„…die Geruchsemissionen sei zu tolerieren…“ – so das Umweltamt des Landkreises gegenüber der Stadt Dingelstädt.
Im TLZ Artikel vom 21. November 2009 hat das Landratsamt „… den Umweltskandal nun zugegeben". Es wurden Grenzüberschreitungen an Schornsteinen und die Vergiftung des Abwassers eingeräumt, so die TLZ.
Das Umweltamt ist in dieser Angelegenheit leitende Behörde in unserem Landkreis mit seinem Vorsitz dem Landrat. Laut Pressemitteilung 178/2009 des Landkreises vom 18.11.2009 übernahm der LK Eichsfeld 1/4 Jahr nach Genehmigung (18.07.2007) die Überwachung der Anlage vom Landesverwaltungsamt Weimar. Der LK EIC ist "nunmehr gleichermaßen bemüht" die Anlage hinsichtlich der Nachrüstung zur überwachen, um Geruchsbelästigung und Umweltbelastung durch Abwässer zu senken.
Ergebnis: Anfang 2009 wurden die Abgase durch eine Wassereindüsung behandelt.
Die Folgen: Die Abgaswerte verbesserten sich, jedoch verschlechterten sich gleichzeitig die Abwasserwerte, so der Landkreis.
Die Anbindung an das öffentliche Kanalsystem wurde nun noch dringender, so dass der Betreiber sogar vom Umweltamt aufgefordert wurde. Darauf hat die LSR GmbH Anfang Oktober 2009 den Anschluss sowie die Einleitung beim WAZ Obereichsfeld selbst beantragt. Über das Ergebnis kann derzeit noch nicht berichtet werden, da das Verfahren noch nicht abgeschlossen ist. Der Anschluss besteht bis heute also faktisch noch nicht. Mit der Stellungnahme des Umweltamtes zu den Vorwürfen der Interessengemeinschaft äußerte sich das Amt ebenso mit einer Pressemittelung Nr. 2009/186 vom 26.11.2009. Darin heißt es, dass der Anschluss "kurzfristig" hergestellt wird.
Landesverwaltungsamt Weimar
Das Landesverwaltungsamt Weimar hat mit Bescheid vom 18.07.2007 die LSR-Anlage zugelassen, ohne eine Anbindung der Anlage an die bestehende Kläranlage zu fordern, so die Pressemitteilung 178/2009 des Landkreises Eichsfeld vom 18.11.2009. Es wird lediglich unter den "Hinweisen" im Bescheid auf die spätere Regelung der Abwasseranbindung außerhalb des Genehmigungsverfahrens verwiesen.
Die Genehmigung der Anlage sei "rechtmäßig ergangen und rechtskräftig", so die Pressemittelung Nr. 2009/186 vom 26.11.2009 des Landkreises Eichsfeld.
Staatliches Umweltamt Sondershausen
Das Staatliche Umweltamt in Sondershausen (Dieses Amt hat keine eigene Internetseite. Da die Seite auf thueringen.de gelöscht wurde, verlinke ich auf Google Maps, wo Telefonnummer und Adresse ersichtlich sind.) hat zusammen mit dem Landesverwaltungsamt Weimar die Anlage genehmigt. Sind aber nun nicht mehr zuständig, da die Zuständigkeit unmittelbar nach Genehmigung auf den Landkreis Eichsfeld übertragen wurde.
Die LSR AG
Als Vorstandsvorsitzender ist Herr Karl Kellner zuständig für grundlegende Entscheidungen des Industrieunternehmens. Bisher unklar ist, ob es in diesem Zusammenhang mehrere Firmen gibt, da in der Vergangenheit immer von der LSR GmbH die Rede war. Möglich ist eine Umwandlung der GmbH in die LSR AG.
Herr Kellner versucht selbstverständlich sein Unternehmen zu schützen und vergangene Investitionen und damit zusammenhängende Kredite nicht zu gefährden.
Er begründet die giftigen Stoffe in den Abwässern der Anlage mit „…Ablagerungen aus der LPG-Zeit“ – so die TLZ im Artikel vom 21.11.2009. Darüber hinaus verweist er im Rahmen der Verursachung und Belästigung durch Geruch auf die ortsansässige DIMA GmbH sowie das Landwirtschaftszentrum Unstruttal eG, so die Interessengemeinschaft im TLZ Artikel vom 3.12.2009.
Soweit zur Sachlage, hier meine Meinung
Man ist als Bürger sprachlos, was da in der Politik getrieben wird. Noch eben hat man um Wählerstimmen gelechzt, gesabbert, wenn man mit einem Bürger auf dem Marktplatz irgendwo sprechen konnte und ihm die rosarote Zukunft erklärte. Alles wird besser, die Opposition ist schlecht, der Bürger verdient zu wenig, Arbeitsplätze müssen her, Bindung an das Eichsfeld, die Heimat, Verhinderung von Abwanderungen usw. usw. … und ich will wieder an die Macht.
All das ist vergessen, wenn es um Verantwortung und bürgernahe Entscheidungen geht, die nicht mal was mit Luxus oder Wohlstand zu tun haben, sondern im Rahmen der Gesundheit, dem Wohlergehen der Bevölkerung und der Wohnqualität im Eichsfeld existenziell sind oder sein sollten.
Schämen sollten sich die hochbezahlten Politiker im Eichsfeld und den ehemals zuständigen Behörden. Bei den monatlichen Bezügen noch nicht einmal diese fundamentellen Grundrechte der Bürger sichern zu können. Da muss man sich nicht wundern, wenn andere Entscheidungen gar nicht erst gefällt werden. Oder hat das vielleicht eher was mit Fetternwirtschaft, Schmiergeld und Korruption zu tun?
Von wo kommt der Wind?
Auf folgender Karte (zum Vergrößern auf die Karte klicken) kann man die betreffenden Städte und Gemeinden erkennen. Mit einem grünen "A" ist mein Standort dargestellt, von welchem aus ich das unten stehende Foto geschossen habe. Der grüne Pfeil zeigt auf die LSR AG. Quelle: Google Maps
Dazu muss man nicht rechnen können, um im Vergleich zur obigen Karte zu sehen, dass die Abgase gerade Richtung Osten (Silberhausen und Helmsdorf) geweht werden.
Außerdem ist aus der obigen Karte ersichtlich, dass die Anlage mitsamt Schornstein richtig schön zentral umgeben von allen betreffenden Ortschaften und Gemeinden liegt. Es ist also egal, aus welcher Richtung der Wind weht, es sind immer Dörfer und Bürger und Kinder betroffen.
Unterschriftenaktion
In Anbetracht der Tatsache, dass die betroffenen Städte und Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Dingelstädt (Dingelstädt, Helmsdorf, Kallmerode, Kefferhausen, Kreuzebra und Silberhausen) sowie der Verwaltungsgemeinschaft Westerwald-Obereichsfeld (Küllstedt, Wachstedt, Effelder, Großbartloff, Büttstedt) insgesamt 13.500 Einwohner (Stand: 31.12.2008 Quelle: Thüringer Landesamt für Statistik) verzeichnen können, sind unsere etwas mehr als 2.000 (6,7%) Unterschriften doch relativ wenig, um wirklich etwas zu bewirken.
Wer hat´s unterschrieben?
Genau das ist das Problem, es will niemand mehr zuständig sein. Weder die Stadt Dingelstädt, noch der Landkreis und schon gar nicht die Recyclinganlage, vertreten durch Geschäftsführer Herr Kellner. Aus meiner Sicht ist eindeutig die Behörde zuständig, welche diese Anlage, mir wäre fast der Ausdruck Dreckschleuder heraus gerutscht, genehmigt hat. Das ist eindeutig und nachweislich das Landesverwaltungsamt Weimar mit dem dazugehörigen Staatlichen Umweltamt in Sondershausen. Dort ist man nun aus dem Schneider, denn man hat ja die Verantwortung an die örtlichen Behörden abgegeben. Ob die Genehmigung ohne Abwasseranbindung bei der abzusehenden Umweltbelastung ok war, ist bis dato ungeklärt. Die derzeit Zuständigen nehmen sich der Sache auch nicht mehr an, da sie ja zu damaliger Zeit an der Entscheidung überhaupt nicht beteiligt waren, verständlich wie ich meine.
Es ist einfach aus der Ferne Krieg zu führen
Wieso fragt denn niemand mal in Weimar oder Sondershausen nach? Wenn die damalige Entscheidung in der dortigen Umweltbehörde rechtswidrig gewesen ist, sollte doch da etwas zu machen sein, oder? Ich würde als Interessengemeinschaft von Dingelstädt auch nicht vor einer Klage zurückschrecken, denn letztlich müssen wir hier noch einige Jahre leben. Wenn jemand in 15 Jahren den damaligen Umweltskandal zugibt, bringt uns das auch nichts mehr, denn dann haben wir bereits mehr als 15 Jahre den Dreck und die Giftstoffe inhaliert und getrunken.
Es sollte ein für alle Male einen Schlussstrich unter dieses Kompetenzgerangel gezogen werden, es geht um unsere Zukunft und nicht nur um den Posten von einem hoch bezahlten Politiker, der um seinen Ar… bangt. Entschuldigung der harten Worte, aber ich kann diese Ausreden und Entschuldigungen nicht mehr hören und lesen. Warum wurden diese Politiker gewählt, wenn sie in derartigen Fällen doch nicht für die Bürger entscheiden können, sondern ihre eigenen Interessen und Verpflichtungen in den Vordergrund stellen müssen. Wenn plötzlich niemand mehr zuständig ist, brauchen wir doch auch keine Politiker mehr. Dann kann jeder machen was er will.
Der Abwasseranschluss für die LSR
Wird jetzt wohl im Schnellverfahren geregelt, da es die Öffentlichkeit erfahren hat, dass die Anlage ohne Anschluss bisher arbeiten konnte. Ich kann mich an meinen eigenen Hausbau erinnern, da wird man förmlich mit dem Gewehr in eine Ecke geschoben, Gebührenbescheide flattern ins Haus, Abwasseranschluss und Anbindung an die Kläranlage wird berechnet, ehe man sich versieht steht die Firma Weber vor dem Haus und "sprengt" die ganze Straße. Mehrere Tage wurde der Heidendolch komplett gesperrt, nur wegen einem einzigen Roh von unserem Haus ins öffentliche Netz. Der Spaß hat insgesamt einen hohen vierstelligen Betrag verschlungen. Wofür? Dafür, dass wir unsere organischen Flüssigabfälle (also: Toilette und zukünftig sicher das ein oder andere Wasserspiel unseres Sohnes) entsorgen können. Davon stirbt niemand, selbst wenn es nicht gereinigt und geklärt wird.
Deshalb ärgert es mich um so mehr, wenn wirklich schädliche Stoffe und Substanzen ohne Anschluss und Reinigung einfach so in unsere Umwelt entsorgt werden. Wir irgendwann durch die Summe der immer wieder auf uns einwirkenden sehr geringen Schadstoffbelastung krank werden. Wenn nicht wir, dann unsere Kinder. Aber wir können ja beruhigt sein, denn alle gemessenen Werte bewegen sich immer im Rahmen der noch zulässigen gesetzlichen Grenzwerte. Hat man denn in Dingelstädt und Umgebung kein Anrecht auf eine schadstofffreie Luft und einen unbelastetes Wasser? Völlig ohne Belastungen im Rahmen der Grenzwerte?
Wer in Bayern in einer Holzhütte an den Alpen wohnt und vom benachbarten Wasserwerk Wasser bekommt, hat doch auch Wasser zu 100% ohne Schadstoffe und nicht nur zu 99,5% Schadstofffreiheit. Die Luft dort unten ist auch 100% schadstofffrei, wir müssen uns mit weniger zufrieden geben, nur weil der Gesetzgeber sagt, dass es zulässig sei oder wir dummerweise im Eichsfeld wohnen?
Industriegebiet vs. Lebensqualität
Andererseits ärgerte es mich auch, dass die Stadt Dingelstädt aus irgendwelchen Gründen, statt einem Gewerbegebiet ein Industriegebiet erschlossen hat, wo die heutige LSR AG sitzt. Aus Berichten in der Zeitung ist mir bekannt, dass ein Industriegebiet mit wesentlich geringeren Auflagen versehen wird, was zumindest die Geräuschbelastungen oder Geruchsbelästigung angeht. Eine Stadt sollte doch für seine Bürger die Umwelt gestalten und nicht auf eine möglichst hohe Ansiedlung von Industrieunternehmen Wert legen. Auch wenn dadurch die Stadtkasse mit Gewerbesteuer gefüllt wird, wohnen doch Leute hier, ohne die unserer Stadt tot ist. Wie bereits Herr Mühr in der TLZ schrieb, wissen wir nicht mal, ob und wenn ja wieviel Gewerbesteuer das kellnersche SEROrecyclingWindradschadstofffreiTERRETORIUM aus LPG Zeiten wirklich bringt. Am Ende gar nichts sondern nur Umweltschäden, Krankheiten und Ärger. Übrigens, eine GmbH zahlt bereits ab dem ersten Euro Gewinn Gewerbesteuer ins Stadtsäckel. Wenn man aber bedenkt, dass Herr Kellner 2,5 Millionen Euro Kredit am Laufen hat, so ein Artikel in der TLZ, dann dürften allein die Zinsen pro Jahr dafür sorgen, dass dieser Gewinn niemals zu Stande kommt. Das Argument der Arbeitsplätze hinkt auch sehr, denn 100 Arbeitsplätze zur Gesundheit von mehr als 13.000 Einwohner stehen mit Sicherheit nicht im Verhältnis.
Heute wegen fehlender Arbeit künftig wegen mangelnder Luft
Es wandern schon genügend Jugendliche in die alten Bundesländer ab, es werden künftig nicht nur Jugendliche sein, sondern auch alle diejenigen, die es möglich machen können, um vor dem Gestank und der kranken Umwelt im Eichfeld zu fliehen. Wer kein Haus hier hat, hat dann echte Vorteile. Die Grundstückspreise werden also auf lange Sicht sinken. Wer wohnt schon gern im Ruhrpott. Ach so, den Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal könnt ihr dann auch dicht machen.
Wer sich bei der LSR etwas näher umsehen möchte
Diese Karte stammt von Google Maps und wurde aus dem Weltall aufgenommen. Einfach mit der Maus auf einen Punkt klicken und die Maus dann gedrückt halten. Dann kann man nach links und rechts das Bild verschieben und in jeder Ritze bei der LSR schauen. Der grüne Pfeil ist übrigens der Schornstein und unten links im Bild ist das Windrad zu sehen. An diesem Tag muss wohl die Sonne geschienen haben, da es einen schönen Schatten wirft.
Zum Schluss
Wollen doch mal sehen, wer in dieser Angelegenheit den längeren Atem hat. Wir hier in Dingelstädt üben zumindest schon einige Zeit die Luft anzuhalten. Wird auch mal Zeit, dass einige Köpfe rollen, diese alt eingesessenen Verhältnisse in der Eichsfelder Politik sind nicht gut für die Bevölkerung und unseren Landkreis.
Quelle Fotos: Torsten Montag





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Junge. . . , musst du denn der ganzen Welt zeigen wie dumm du bist. Der Pfeil zeigt auf den Löschwasserbehälter und nicht auf den Schornstein. Das sieht mann doch schon am Durchmesser.
Und vergiss mal nicht die Firmen in Dingelstädt die von der LSR profitieren (DIMA Raiffeisen DFF Dick & Dick) nur um einige zu nennen. Dort arbeiten fast nur Dingelstäder.
Ich habe mal Zahlen gehört, 6 Mio € nur die DIMA für das Anlagen Bauen und 5 Mio € Raiffeisen für Betriebsstoffe die gezahlt worden sind. Und ich glaube schon das Dingelstädt davon was hat. Schließlich arbeiten fast nur Dingelstädter in diesen Firmen und bestreiten ihr Leben mit dem Gehalt was sie bekommen.
Ich habe mal bei LSR gearbeitet und weiß wie es dort ist. Dein Bericht grenzt schon an üble Nachrede. Ich bitte dich doch etwas objektiver zu sein und nicht so einen Stuß zu schreiben.
Frohe Weihnachten
Danke für deine objektive Einschätzung. Interessant, wie man mit 32 Jahren im Rahmen eines solchen Themas betitelt wird. Ich gehe bewusst nicht auf diese Argumente ein, da ich eigentlich der Annahme war, objektiv und seriös in dieser Sache geschrieben zu haben, aber wahrscheinlich verstehen einige doch nicht meinen etwas ironischen Schreibstiel, mag an der LSR Luft liegen, die man jahrelang eingeatmet hat. Egal, irgendwer hat immer ein Pro oder Kontra zu geben, das ist eben so. Man muss halt damit umgehen können, wer das nicht kann, bellt einfach. Danke für den ersten Kommentar. Vielleicht kommt ja noch mehr…
PS.: Ich bin absoluter Laie, von daher möchte man mir den Fehler in der Karte verzeihen. In diesem Sinne frohe Weihnachten.
Ich bitte dich das Wort "seriös" nicht zu benutzen, wenn es um deine Berichterstattung geht.
Das hast du ja mit dem Schornstein bewiesen. Um so wichtiger ist eine ordentliche, gewissenhafte Recherche und unparteiische Darstellung wenn es um so ein schwieriges Thema geht, gerade wenn man Laie ist. Du kannst sonnst mehr zerstören als Gut machen.
Da durch, dass du falsch dargestellte und gelogene Zeitungsberichte zitierst, werden sie nicht richtiger.
Beantworte mir mal eine Frage! Hast du dich selber mal auf recherche begeben, bevor du deine Artikel schreibst. Ich glaube nicht. Aber das solltest du machen, denn ich habe Verwandtschaft in Dingelstädt. Die erzählen nichts von dieser unerträglichen Belästigung.
Wie kann das sein?
Auch von Freunden und Arbeitskollegen habe ich diese Auskunft. Wahrnehmen kann man was an manchen Tagen, aber belästigend ist weit gefehlt.
Wenn ich deinen Gedanken mit der Abwanderung mal aufnehmen darf. . ., könnten diese, ich nenne es mal Gerüchteverbreitung, wie du es hier machst nicht auch ein Grund sein, dass potentielle Investoren abgeschreckt werden. Denn es wäre ja möglich, dass auch sie hier auf deiner Seite erscheinen. Das Ergebnis kennst du ja, keine Arbeit und die jungen Leute gehen dort hin wo Arbeit ist.
Eine frage habe ich dann noch! In deinem Bericht über die Brenntage, wo ich dir prinzipiell recht gebe, schreibst du über Gift aus gelben Säcken. Wo soll denn da das Gift herkommen? Verarbeitet LSR nicht nur Verpackungskunststoffe? Und haben die nicht direkten Kontakt zu Lebensmitteln gehabt?
Ich glaube nicht, dass Gifte in Lebensmittelverpackungen enthalten sind, es wäre bestimmt schon bekannt.
Weißt du eigentlich was du der LSR damit antust?? Du kannst froh sein das der Betrieb noch nicht geschlossen wurde. Es wurden doch schonalle Test´s gemacht die man machen kann und alles lag im zulässigen Bereich. Also was willst du noch?? Machst du so lange bisder Betrieb zu macht???
Sowas finde ich nämlich echt nicht OK. Du stellst hier Behauptungen auf die gar nicht stimmen. Desweiteren glauben jetzt die meisten Leute das der Geruch von der LSR kommt. Sowas ist einfach nur mies und nicht´s weiter. Ich selbst wohn in Dingelstädt und ich muss sagen das ich bisher noch nicht´s gerochen habe von dem Gestank. Du scheinst eine gute Einbildung zu haben. Oder willst du den Betrieb kaputt machen??
Auch hier muss man deine unqualifizierten Bemerkungen lesen. Unglaublich! Nur das hier jetzt auch noch der Ausdruck ungemein gelitten hat. Ausdruck, Rechtschreibung und Satzzeichen sind dir anscheinend ein Fremdwort. Hauptsache du kennst den Durchmesser von Schornstein und Wasserbehälter. Als wenn das zur Problemlösung beitragen würde.
Im Übrigen, warum regst du dich eigentlich so auf. Du wohnst ja angeblich gar nicht in Dingelstädt und deine Verwandten und Arbeitskollegen merken doch auch nichts. Warum interessiert dich diese Thematik dann so? Hast du vielleicht keine Freunde die mit dir spielen wollen und musst deine Zeit mit solchen "gut recherchierten und formulierten" Texten totschlagen?
Niemand will die LSR schließen oder Arbeitsplätze vernichten, aber die Gesundheit der Bevölkerung steht doch wohl im Vordergrund. Der abartige Gestank ist nun mal zu riechen, da gibt es auch nichts zu diskutieren. Wenn ich mit meinen Kindern im Rieth spazieren gehe, ist es sehr oft einfach nur unerträglich. Wer das nicht riecht, der lügt oder hat ein Problem mit seinem Riechorgan.
Offensichtlich werden von Familie Montag keine kritischen Meinungen akzeptiert.
Wie ich es schon in dem Beitrag zu den Brenntagen gesagt habe, ICH KRITISIERE DIE VERBREITUNG VON UNWAHRHEITEN DURCH DIESE SEITE.
Auch wenn mann auf falsche Tatsachen hinweist und der Verbreiter dieser Nachricht diese anerkennt und sie trotzdem nicht ändert, was soll mir dazu noch einfallen!
Da bleibt einem nichts Anderes übrig als zu vermuten, das Ziel ist mutwillige Verbreitung von falschen Tatsachen und Lügen. Das Motiv ist mir nicht bekannt, nur jedem Leser, der die Gedanken zusammen hat ist klar dass es nicht der Geruch und die Gesundheit sein kann was Herrn Montag antreibt.
Auf deine Vermutung die Kommentare sind von einer Person gehe ich hier nicht mehr ein, glaube doch was du willst.
Zuerst einmal finde ich es sehr mutig, dass Torsten hier als einziger Farbe bekennt – einige Poster schreiben ja hier mehr oder weniger aus der Anonymität – da ist es deutlich einfacher mal Dampf abzulassen oder mal ein wenig "persönlicher" zu werden. Wie dem auch sei, meinen Namen kann der interessierte Leser oben finden.
Bei der insgesamt sehr hitzigen, emotionsgeladenen Diskussion sind bei mir einige Fragen aufgekommen. Vielleicht kann sie mir ja Jochen als Insider (oder jemand anderes) beantworten:
- seit 1995 werden Mischkunststoffe bei der LSR verarbeitet, seit 2006 läuft die Agglomerationsanlage. Da wohl anfänglich irgendeine Emmissionsvorschrift nicht eingehaltet wurde, wurde eine Abluftwäsche eingebaut. heißt für mich als Laie: die Gifte werden aus dem gasförmigen in einen flüssigen Zustand gebracht. Erst nachdem Ende 2009! über Unterschriftenaktionen, Zeitungsartikel etc. etwas "Staub aufgewirbelt wird" fällt es jemandem ein, dass vielleicht auch mal über einen Abwasseranschluss nachgedacht werden sollte!? Ich lasse das mal unkommentiert.
- Jochen schreibt, dass es ja unbedenklich sein müsse, wenn Lebensmittelverpackungen weiterverarbeitet werden. Trotzdem werden ich nicht meine Joghurtbecher anzünden und die entstehenden Gase schön "auf Lunge" nehmen – ganz bestimmt nicht!
- Im ehemaligen Leuna-Buna, heute Dow Chemicals werden auch Kunststoffgranulate hergestellt – komischerweise stinkt es dort nicht, obwohl der Schornstein deutlich größere Abmaße hat. Ob man mit einer moderne Filteranlage nicht auch das offensichtliche Geruchsproblem in den Griff bekommen könnte?
Ich glaube nicht, dass Torsten hier irgend ein Interesse an der Schließung der LSR und Vernichtung von Arbeitsplätzen hat. Trotzdem haben auch Unternehmen wir die LSR (und auch die Behörden) eine Verantwortung der Umwelt, der Bevölkerung und auch der Region gegenüber. Und was passiert, wenn Profitgier auf Umweltschutz trifft sieht man ja eindrucksvoll am Umweltgipfel-Desaster in "Floppenhagen".
OK.
In Leuna-Buna werden Kunststoffgranulate hergestellt. Soweit richtig. Aber die werden aus Rohöl gewonnen und nicht aus mit Essenresten (daher kommt der Geruch) beschmutzten Kunststoffverpackungen.
Ich bezweifle die unerträgliche Geruchsbelastung. Ich kenne zu viele Dingelstädter die Anderes berichten. Aber Geruch ist auch schwierig zu bewerten, jeder empfindet es anders.
Dann wird nichts bei LSR nicht verbrannt, somit inhaliert niemand ("auf Lunge nehmen") irgendwelche Verbrennungsgase, auch nicht in Dingelstädt.
Die Temperaturen bei diesem Vorgang sind in der alten Anlage (seit 95 in betrieb) nie über 150C° gegangen. Die neue Anlage arbeitet nach dem gleichen Prinzip (die Anlage hab ich aber noch nicht sehen können).
Zu deiner Frage: Du schreibst von Giften in der Abluft? Woher weisst du das? Aus der Zeitung kann ich lesen, dass niemand Einsicht in die Messwerte hatte. Woher weisst du das dort in der Abluft Gifte enthalten sind? Also kennst du die Messwerte oder wie kann ich das verstehen?
Auch du hast mich nicht verstanden. Ich wiederhole mich zu gefühlten 25. mal:
ICH KRITISIERE NICHT DAS THEMA, SONDERN DIESE KETZERISCHE MIT UNWAHRHEITEN GESPICKTE BERICHTERSTATTUNG.
Warum verbreitet der mutige Torsten solche Gerüchte?
SOMIT STELLE ICH DAS MOTIV DIESER BERICHTERSTATTUNG IN FRAGE !!!
Man könnte das Pferd auch von der anderen Seite aufzäumen und behaupten, Herr Montag möchte die Dingelstädter für dumm verkaufen.
Auf mich hast du ja bereits gewartet, hier also meine Meinung zu diesem Thema:
Tatsache bleibt, egal ob bewiesen oder nicht, es stinkt. Und das sagen auch die mehr als 2.000 Unterschriften aus der Bevölkerung oder willst du das abstreiten?
Tatsache ist auch, dass die LSR ihre Abwässer bisher ungeklärt in den Pfingstgraben geleitet hat. Allein das ist ein Skandal, Verbrechen und eine Ungerechtigkeit der Bevölkerung gegenüber. Das hat auch nichts mit Ketzer zu tun. Tatsachen sind Tatsachen.
Ich verstehe auch nicht, warum du dich hier so aufregst, wenn du nicht in Dingelstädt wohnst, nicht mehr bei Herr Kellner arbeitest und den Gestank nicht riechst? Dann kann es dir doch egal sein.
Da du auch das meinem Mann sicher wieder als KETZERISCHE MIT UNWAHRHEITEN GESPICKTE BERICHTERSTATTUNG unterstellen wirst, hat es keinen Zweck mit dir über so etwas zu diskutieren. Du hast also recht und wir unsere Ruhe.
Ich habe das Gefühl ich störe eure Kreise?
Sehr geehrte Sylvia, ich habe deinen Mann darauf hin gewiesen das, dass mit einem Pfeil gekennzeichnete Objekt, nicht der Schornstein ist (Ich habe auf einen Fehler aufmerksam gemacht).
Warum ändert er nicht seinen Fehler, sondern lässt alles so wie es ist?
Ist das objektiv oder seriös?
Die Texte sollen doch so sein, schreibt er jedenfalls.
Verstehst du jetzt warum ich mich so aufrege ! ! ! !
Wenn die Unterschriften mit diesen Information wie auf dieser Seite erhascht worden sind, können sich die Unterschriftensammler damit den Arsch abwischen, das sollte euch klar sein.
Frage: Könnt Ihr den immer sicher sein wenn es riecht, das der Geruch von LSR ist?
Woran könnt ihr das fest machen?
Und nun noch ein mal für dich, lies bitte ganz langsam damit es in den Kopf geht:
ICH KRITISIERE NICHT DAS THEMA, SONDERN DIESE (ich lasse diesmal eine genaue Beschreibung weg) BERICHTERSTATTUNG.
Denn ich sehe mit der Berichterstattung nicht euer Problem gelöst, sonder nur die Arbeitsplätze meiner ex Kollegen in Gefahr! Auf deren Knochen darf es nicht ausgetragen werden, und das tut Herr Montag.
Er darf sich dann auch nicht wunder wenn er ins Fadenkreuz gerät.
guten Rutsch
Wozu hat denn die LSR einen blauen Umweltengel bekommen??? Bestimmt nicht, weil in Dingelstädt eine Geruchsbelästigung herscht. Deine Aussagen grenzen an übler Nachrede und nicht´s weiter.
Danke an Sven von der Hagedorn-Gruppe für den Beitrag. Die Hagedorngruppe (http://www.hagedorn.de) schreibt im Übrigen auf der Startseite Ihrer Homepage folgendes:
“Die Hagedorn-Gruppe bietet Ihnen ein exklusives Dienstleistungspaket im Chemie- und Kunststoffbereich mit aktuellen, auf Ihren Bedarf zugeschnittenen Produkten.“
Sie hat also schon allein rein geschäftlich mit der LSR zu tun, daher kann man derartige Beitäge getrost ignorieren, denn hier liegt eine Befangenheit vor.
Armer Torsten!
Leidest du jetzt schon unter Verfolgungswahn?
Da schreibt mal einer der wahrscheinlich vom Fach ist einen Beitrag und du siehst nur wieder Verschleierung, Seilschaften, Betrug und Verschwörung.
Hast du denn diesmal erst geprüft, ob deine Behauptung stimmt, dass der Sven von der Hagedorn-Gruppe ist und das diese Gruppe geschäftlich mit der LSR zu tun hat, oder hast du wieder, ob wohl du es jetzt ja besser wissen solltest, wieder eine falsche Behauptung auf deine Seite geschrieben?
Falls der Sven noch einmal auf diese Seite schaut, vielleicht hat er sich ja auch inzwischen tot gelacht, hoffe ich, er hat auch schon die Kommentare vor weg gelesen. Dann weiss er Torsten´s Beitrag ja zu interpretieren.
Sven an dich : Torsten weiss in Kunststofftechnik und Chemie voll bescheid!
Dem kann keiner das Wasser reichen wenn es um so etwas geht!
Spass bei Seite Sven, Torsten ist , so ist mittlerweile mein Eindruck, ein Schandmaul, sonst würde er hier anders agieren. Ich denke er will nur Aufmerksamkeit er haschen. Keine meiner Fragen bezüglich des Wahrheitsgehaltes seiner Aussagen wurden mir beantwortet, es kam nur Hausfrauengewäsch und neue Beschuldigungen.
Die Überschrift seiner Seite sollte "Gerüchte & Tratsch aus Dingelstädt" heißen und bei jedem Frisör einsehbar sein, denn nur das Niveau hat sie.
Ich bin enttäuscht, ich hatte Anfangs einen besseren Eindruck.
Da gebe ich dir voll recht Jochen. Der Eindruck ist mir persönlich auch gekommen. Und nur mal zur Info Torsten: Ich finde auf so Leute wie dich kann man verzichten. Erstmal bin ich überhaupt nicht von der Hagedorngruppe wie du sagst. So eine Firma sagt mir persönlich auch überhaupt nichts. Ich wohne in Dingelstädt und muss sagen lieber Torsten man riecht hier gar nicht´s von dem angeblichen Gestank. Daher kann ich dir nur raten bald mal ruhe zu geben und nicht noch mehr Mist zu verbreiten.
Klasse Torsten, du traust dich deine Meinung zu sagen. Ich wohne in Dingelstädt. Ich finde auch, dass es hier stinkt!!!!!!!!!!!!! Viele andere die ich kenne finden auch, dass es öfter unangenehm riecht. Als wir im Sommer mit auswärtigen Freunden auf unserer Terasse saßen stellten auch diese einen komischen Geruch fest. Ich finde toll, wie du deinen Artikel geschrieben hast. Man merkt deine gründliche Recherche. Wenn man richtig lesen kann, erfährt man, dass es dir nicht darum geht Arbeitsplätze zu vernichten und LSR schließen zu lassen, es geht hier um Gerechtigkeit. Es geht auch darum, dass hier Fehler, die nachgewiesener Weise passiert sind, nicht vertuscht werden und dass diejenigen, denen diese Fehler unterlaufen sind, dafür gerade stehen müssen.
Lass dich nicht unterkriegen!
Hallo, ich bin durch Zufall in euer "Forum" geraten und möchte auch etwas zu dem Gestank von LSR vermerken. Damit dürfte auch schon klar sein, mit wem ich sympathisiere.
Die Fakten:
> Eindeutig ist, dass es erbärmlich stinkt, und dass der Gestank auch von LSR stammt.
> Klar ist auch, dass eine "nicht gesunde" Flüssigkeit ohne Vorklärung einfach in den Pfingstgraben geleitet wurde. Jeder "normale" Bürger würde dafür richtig viel Ärger bekommen.
Wer dies in Frage stellt, kann nur unbeschreiblich naiv oder dumm sein. Da aber selbst ich nicht an so viel Naivität glaube, kann es sich bei Herrn Schubert nur um einen Mitarbeiter von einem Amt in Heiligenstadt oder um Herrn Kellner selber handeln.
Herr Montag hat nur meine eben genannten Fakten erwähnt und diese noch mal in Erinnerung gebracht. Ich sehe darin absolut keine Absichten, die LSR schließen zu wollen, im Gegenteil – die "hochbezahlten" Mitarbeiter der LSR sollten solchen Vorreitern dankbar sein, dass sich jemand für ihre Gesundheit einsetzt. Sie selber würden aus Angst vor Arbeitsplatz-Verlust nie etwas zu den Vorwürfen sagen.
Frau Kirchberg kann ich ebenfalls nur bestätigen, mit ihrer Einschätzung, was die gemachten Fehler und deren Ahndung betrifft.
Wer hier so auftritt, wie Herr Schubert, muss meiner Meinung viel Angst vor einer solchen Ahndung haben !
Herr Montag,
Respekt und lassen sie sich weiterhin nicht ihre Meinung verbieten !
Wer ich nach so wenigen Kommentaren schon alles war, dass ist beachtlich. Da hätte ich ja auch mit geschlossenen Visier schreiben können ohne Namen.
Josef Schneider, ???, einer vom Amt, und Herr Kellner ach Sven hab ich ganz vergessen.
Identifiziert ihr den Geruch auch so ? Klasse ! ! !
Letztes jahr hab ich diesen bericht bei meiner vergeblichen suche nach gelben säcken gefunden-und ich fand ihn klasse,denn ich bin genau derselben meinung.nun 4 wochen später muß ich feststellen das die meisten kommentare negativ ausfallenund das ist ja wohl ein witz,aber wie wir aus der vergangenheit gelernt haben ist es sehr einfach jemanden der aus der menge heraustritt und es wagt die warheit auszusprechen einfach als lügner oder störenfried hinstellt und damit mundtot macht .das wird aber in diesem fall nicht funktionieren denn es ist schon viel zu viel dreck bei LSR nach oben gespühlt worden,als daßes noch vertuscht werden kann. Des weiteren kämpfen schon sehr viel mehr leute um die aufklärung der ganzen ungereimtheiten ,die sich bis jetzt schon angesammelt haben.außerdem wollen auch die mittarbeiter von LSR einen sauberen arbeitsplatz und eine saubere umwelt haben.SO,DAS IST MEINE MEINUNG und bevor mein artickel jetzt zerpflückt wird und ich erfahre wovon ich keine ahnung habe oder was mich nichts angeht, wollte ich den herren, die hier versuchen den autor schlecht oder mundtot zu machen danke sagen, denn mit eurem stumpfsinnigen gestänker-DAS DOCH EIGENTLICH ALLES IN ORTNUNG IST habt ihr jetzt noch mehr leute mobilisiert,die sich für eine saubere umwelt einsetzen .was auch immer noch passiert,am ende bekommen wir eine saubere LSR firma denn wir leben in deutschland wo NORMALERWEISE gleiches recht für alle gilt und irgentwann wird sich schon ein amt finden was sich verantwortlich fühlt und ordentlich ausmistet.
Ich habe das Gefühl, dass Herr Schubert unbelehrbar ist.
Noch mal: Es stinkt und zwar von LSR !
Da hilft kein Weg-Diskutieren was und identifiziert werden muss da auch nichts. Die über 2000 Unterschriften sprechen eine deutliche Sprache oder sollten die Leute alle an Einbildung leiden?
Herr Montag braucht auch keine fundierten Chemie-Kenntnisse oder Einblicke in die Kunststofftechnik, wenn er die in der Zeitung veröffentlichten Werte bzw. Auswertungen der Flüssigkeit zitiert, die unrechtens in die Natur geleitet wurde. Aber die Zeitung lügt bestimmt auch nach ihrer Ansicht.
Herr Schubert, auch wenn es schwer fällt, aber an die Fakten sollten Sie sich halten und nicht Herrn Montag beschuldigen.
Ich finde die Argumentationsweisen von Herrn Schubert (der Rächer vom Joghurtbecher – konnte ich mir jetzt nicht verkneifen) auch, wie Sandra, recht merkwürdig. Wenn man aber schon in dieser Firma gearbeitet hat – wieso arbeiten sie da eigentlich nicht mehr? – ist es natürlich auch möglich, dass der Geruchssinn schon beeinträchtigt wurde. Komisch nur, dass Mitarbeiter benachbarter Firmen ihre Pausen ungern an der frischen Luft verbringen. Torstens Artikel steckt voller Ironie und Sarkasmus. Ein Germanistikkurs an der Volkshochschule hilft vielleicht, die Wörter nicht nur zu lesen, sonder auch zu verstehen!
Ich weiß, dass eine Vielzahl Dingelstädter und auch Kefferhäuser finden, dass die Geruchsbelästigung oft nicht zu ertragen ist.
Klasse, dass sich jetzt auch andere positiv zum Artikel äußern. Weiter so!
Nun wird sich ja zeigen, wer hier unter Verfolgungswahn leidet. Vielleicht ist es ja doch der Rächer vom Joghurtbecher
Hallo alle Diskussionsteilnehmer und Herr Montag.
Ich wurde von einem Dingelstädter Bekannten auf diese Seite hingewiesen.
Warum gehen alle Teilnehmer dieser Diskussion so polemisch miteinander um ?
Seit Anfang 2008 betreibt Herr Montag diese Seite.
Seit 1995 agglomerieren wir Mischkunststoffe aus den Dualen Systemen
Im Dezember 2009 schreibt Herr Montag seine Meinung nieder, das ist sein gutes Recht.
Ob Ton und Inhalt der Niederschrift richtig ist, kann man je nach Standpunkt unterschiedlich bewerten.
Am 22. Dezember 2009 war, auf Einladung der LSR, Herr Montag gemeinsam mit anderen Vertretern der Interessengemeinschaft im Unternehmen. Den Herren wurden die Produktionsanlagen bei voller Produktion gezeigt und ausgiebig erläutert.
Die Messprotolkolle aller Messungen lagen zur Einsichtnahme aus, auch die von der Berufsgenossenschaft und dem Amt für Arbeitssicherheit.
Die Herren konnten sich davon überzeugen, dass die LSR technisch nicht in der Lage ist Kunststoffe zu verbrennen. Da das produzierte Agglomerat an Stahlwerke,Zementwerke und werkstoffliche Kunststoffverarbeiter verkauft wird, macht eine Verbrennung auch ökonomisch keinen Sinn.
Allen Teilnemern wurden Kontaktadressen bei LSR genannt.
Die Gesprächsteilnehmer wurden gebeten,bei einer Geruchsbelästigung, welche bei Konversionswetterlagen nicht ausgeschlossen werden kann die LSR zu kontaktieren.
Wir werden uns dann persöhnlich vom Geruch überzeugen und gegebenenfalls die Produktion für die Zeit der Konversionswetterlage unterbrechen.
Dieser Regelung wurde von der Seite der Interessengemeinschaft nicht widersprochen..
Mit freundlichen Grüßen
Karl Kellner
PS Zusätzlich eine Erläuterung, welche wir am 27.12.2009 veröffentlicht haben, zur Kenntnis aller Blogger
Werte Bürger der Verwaltungsgemeinschaft Dingelstädt und des Landkreises Eichsfeld
In den letzten Wochen konnten Sie in den beiden, im Eichsfeld mit Regionalredaktionen vertretenen, Tageszeitungen viele Berichte, Leserbriefe und Kommentare über die Tätigkeit und die vermuteten Auswirkungen dieser Tätigkeit der LSR AG Recyclingzentrum Dingelstädt auf die Umwelt lesen.
Heute möchte ich Ihnen detailliert über unsere Arbeit berichten. Dieser Bericht soll es Ihnen erleichtern, sich eine eigene Meinung zu bilden.
Die LSR AG sammelt im Landkreis Eichsfeld die Gelben Säcke und das Altglas ein.
Wir betreiben einen Containerdienst und entsorgen Betriebe und Haushalte von Sekundärrohstoffen aus Glas, Papier, Metall und Kunststoff.
Der Inhalt der Gelben Säcke wird bei der LSR auf einer automatischen Sortieranlage in die einzelnen Wertstoffe sortiert.
Dies sind Getränkekartons, Blechverpackungen, Aluminiumverpackungen, Papierverpackungen und Kunststoffverpackungen.
Die Kunststoffverpackungen wiederum werden in fünf verschiedene Kunststoffarten getrennt und an spezialisierte Kunststoffrecycler geliefert.
Die in diesem Sortierschritt nicht erfassten Kunststoffverpackungen nennt man
„ Mischkunststoffe“.
Seit 1995, also seit 14 Jahren verarbeiten wir diese Mischkunststoffe aus den Dualen Systemen der Verpackungsentsorgung.
Im Jahr 2006 haben wir den Antrag gestellt, unsere Kunststoffverarbeitungskapazität durch eine
neue Agglomerationsanlage zu erweitern.
Diese Kapazitätserweiterung war zur Sicherung der damals 80 Arbeitsplätze am Standort Dingelstädt notwendig.
Da dem Staatlichen Umweltamt in Sondershausen Geruchsbeschwerden vorlagen, wurde durch dieses Amt ein
„ Geruchsausbreitungsgutachten“
gefordert.
Dieses Gutachten wurde durch das Ing. Büro Eurofins Jena im Dezember 2006 erstellt.
Im Ergebnis dieses Gutachtens wurde für insgesamt 200 000 € der 60 Meter hohe Schornstein gefordert und gebaut.
Am 30.6. 2008 wurden die Inhaltsstoffe der Wasserdampfes aus dem Schornstein durch das Büro BUB Braunschweig gemessen.
Das Messergebnis bestätigte die Ergebnisse des Büro`s Eurofins Jena, dass die Vorgaben der Thüringer Geruchsrichtlinie eingehalten werden.
Bereits im November 2006 hatte im Auftrag der Berufsgenossenschaft das Institut BGIA St, Augustin festgestellt, dass alle Vorgaben der Technischen Anleitung Luft eingehalten werden.
Bei einer Kontrollmessung des Thüringer Amtes für Arbeitssicherheit und Verbraucherschutz am 28.01.2009 stellte das Amt fest, dass die Vorgaben der Technischen Regeln Gefahrstoffe eingehalten werden.
Am 16.04.2009 wurde nochmals die Abluft im Schornstein untersucht.
Diesmal wurde durch den Landkreis Eichsfeld das Messbüro MGI Sondershausen mit der Messung beauftragt, da der Landkreis Eichsfeld im Rahmen einer Behördenreform Aufgaben des Staatlichen Umweltamtes Sondershausen übernehmen musste.
Gemessen wurde der Staub und die gesamtorganischen Stoffe in der Abluft.
Die Messungen bestätigten die Einhaltung der in der BIMSCH- Genehmigung vorgegebenen Werte.
Ich möchte Ihnen nun die Agglomerationsanlage vorstellen.
Ein Agglomerator ist im Prinzip ein großer Mixer, in dem die eingefüllten Verpackungskunststoffe vermischt und zerkleinert werden.
Durch die bei der Zerkleinerung entstehende Reibungswärme schmilzt der Kunststoff zu einer teigigen Masse.
Dieser Teig hat eine Temperatur von 140 bis 160 0C. Im folgenden Arbeitsgang wird der heiße Kunststoffteig mit Wasser abgeschreckt.
Durch dieses Abschrecken wird er wieder hart. Die immer noch mit 1400 Umdrehungen/ min rotierenden Messer des Agglomerators zerschlagen den Kunststoffblock solange bis ein rieselfähiges, kiesähnliches Gut entsteht.
Dieses Gut nennt man „ Agglomerat „.
Das Agglomerat kann werkstofflich (zu Produkten), rohstofflich (in der Stahlproduktion) oder energetisch (in der Zementproduktion) eingesetzt werden.
In der Phase des Abschreckens trifft das kalte Wasser auf ca. 100kg Kunststoff mit einer Temperatur von ca. 140 bis 160 0C , sowie auf die, in diesem Kunststoffteig befindlichen Öle, Fette oder sonstige Speisereste, welche noch an den gebrauchten Verpackungen hafteten. Das kalte Wasser verdampft in Sekundenbruchteilen explosionsartig und reißt dabei die Öle, Fette und Speisereste mit.
Der Wasserdampf wird zwangsweise über spezielle Textilfilter und eine Abluftwäsche dem Schornstein zugeführt.
Im Schornstein kondensiert bereits ein Teil des Wasserdampfes.
Der aus dem Schornstein austretende Wasserdampf kondensiert je nach Temperatur und Luftfeuchtigkeit der Umgebungsluft mehr oder weniger schnell.
Da die vorhandene Kleinkläranlage mit der Bearbeitung des Abluftwaschwasssers und des Schornsteinkondensates überfordert war, ordnete der LK Eichsfeld die sofortige Entsorgung des Waschwassers und des Schornsteinkondensates in die Kläranlage Horsmar an.
Dies geschieht seit dem 16.11. 2009.
Wenn das nicht ausführlich ist , weiss ich es auch nicht !
Jochen hat es immer noch nicht verstanden. Es stinkt in Dingelstädt. Die Leute fühlen sich dadurch belästigt und haben Angst vor Gesundheitsschädigungen. Da hilft auch der Artikel von Herrn Kellner nichts. Im Übrigen glaube ich nicht, dass die LSR mehrmals in der Woche bereit ist, die Produktion wegen Geruchsbelästigung in unserem Ort zu stoppen. (Was ist übrigens eine Konversionswetterlage?)
Herr Kellner fragt sich, warum alle so polemisch miteinander umgehen? Vielleicht sollte er diese Frage seinem ehemaligen Mitarbeiter Jochen stellen. Er ist es nämlich, der alle Blogger als Verleumder, Nörgler und Ketzer bezeichnet.
Hallo Torsten,
Ich gehe davon aus, das Du heute Zeitung gelesen hast.
Da die Medien den Originalwortlaut teilweise leider etwas verzerrt haben , kommt hier die Vollversion:
ASV Dingelstädt erstattet Strafanzeige gegen Firma LSR
Durch den Gewässerwart des ASV Dingelstädt " Unstrut" e.V. wurde am Montag ,den 04.01.2010
Strafanzeige gegen die Firma LSR gestellt. Hintergrund ist die Einleitung giftiger Abwässer über den Pfingstgraben, Bach und Wüsterott in die Unstrut bei Helmsdorf.
Der ASV Dingelstädt als Pächter nutzt diese Gewässer zur Aufzucht von Bachforellen und Saiblingen, welche als Besatzfische in die Unstrut zwischen Silberhausen und Helmsdorf gesetzt werden.
"Wir gehen von einem Straftatbestand der vorsätzlichen, dauerhaften und nachhaltigen Bodenverunreinigung, Gefährdung einer Trinkwasserschutzzone, Gewässerverschmutzung in Verbindung mit der Schädigung der vorhandenen Flora und Fauna sowie Gesundheitsgefährdung in mindestens 45 Fällen aus".
Jährlich sinkende Ertragsergebnisse sind dabei noch das kleinste Übel, denn die Fisch werden am Ende gegessen, so der Gewässerwart.
Unsere Mitglieder und ihre Familien fürchten um ihre Gesundheit.
Damit erreicht dieser Umweltskandal eine neue Dimension.
Unabhängig davon wurden am 23.12.09 nachweislich schon wieder Abwässer in die betroffenen
Gewässer geleitet.
Die verständigten Behörden ermitteln.
Ich erspare mir jeglichen weiteren Kommentar.
Wir sehen uns.
Stimmt Jochen, Torstens Artikel ist sehr ausführlich. Ausführlich ist auch die Ausführung von Herrn Strecker!
Ihr habt doch alle gar keine beweise und stellt irgendwelche Behauptungen auf das es in Dingelstädt (angeblich) Stinkt. Liefert doch mal ein paar Beweise und schreibt nicht irgend einen Schund hin der am Ende sowieso nicht stimmt. !!!! Torsten z.B. war oben in der LSR. Ich denke mal er hat gesehen wie es da oben abläuft. Aus dem Schornstein kommt nämlich nur Wasserdampf.
@Sven
Man braucht keine Beweise, um festzustellen das es stinkt. Gern lade ich dich mal zu uns ein, wenn´s wieder riecht. Dann demonstriere ich dir den typischen LSR Gestank, wenn du nicht mehr weist wie man Gestank feststellen kann. Manchen wollen auch einfach nur nicht mehr riechen, egal wie es stinkt. Oder hat man dir die Nase verbunden? Das wäre schade, wenn du keine eigene Meinung haben darfst. Auch wenn es nur Wasserdampf ist, so stinkt er doch und genau das kann man in Dingelstädt zu bestimmten Zeiten riechen. Es spielt doch keine Rolle, was da gemacht wird, Fakt ist, dass es übel riecht und beim Einwohner eine Gefährdung suggeriert wird. Stellt doch einfach den Geruch ab, dann habt ihr den größten Schritt bereits getan, was die Geruchsbelästigung anbelangt. Die Einleitung der Abwässer über Jahre (vgl. Kommentar von Frank Strecker) steht auf einem anderen Blatt, sollte jedoch auch nicht vergessen werden, aber darum kümmert sich nun erst mal die Polizei.
@Karl Kellner
Es ist wahr, ich durfte mir die LSR mal von innen ansehen. War echt interessant. Habe auch einiges von dem, was erzählt wurde verstanden, obwohl ich kein Chemiker bin. Ich bin allerdings als Privatperson hin gefahren, Herr Kellner, nicht von der Interessengemeinschaft gesandt worden. Ich war einfach neugierig, wie man in solch einem Betrieb arbeitet. Da bot sich der Termin an. Wollte mir ein eigenes Bild von den Räumlichkeiten, der Produktionsanlage und den Menschen dort am Fließband machen, es wird ja da wirklich sehr viel erzählt. Lustiger Weise arbeitet da gar niemand mehr am Fließband, schon seit Jahren nicht mehr, wie berichtet wurde. So nutzte ich die Gelegenheit und machte mir ein eigenes Bild, bevor ich auf das Hören Sagen anderer vertraue. Ich berichte absichtlich nicht weiter, denn es geht nicht darum, unter welchen Bedingungen Sie dort oben arbeiten, sondern was durch die Arbeit an uns, die Umwelt und unsere Kinder weitergegeben und hinterlassen wird.
Gutachten und Messergebnisse machen übrigens keinen Sinn, wenn diese vom Beschuldigten selbst in Auftrag gegeben werden. Die Bevölkerung in Dingelstädt ist damit ohnehin nicht zufrieden zu stellen, da es zum größten Teil Laien wie ich sind, die von den Zahlen und Prozessen eh keine Ahnung haben. Das wäre genau so, als würde ich ihnen die PHP Programmierung von diesem Blog unter WordPress und dem installierten Theme erklären wollen. Wenn sie das verstehen, sind sie eine Ausnahme von denen die hauptberuflich was anders machen. So ist es auch mit ihren Messergebnissen und Gutachten. Sie können die Bevölkerung nur zufrieden stellen, indem sie von offizieller Stelle Messergebnisse vorlegen und z.B. den Gestank abstellen. Es bringt auch nichts, wenn diese Messergebnisse beim Landkreis von jedem einzelnen abrufbar sind und jeder das Recht hat, diese einsehen zu können, denn das machen nicht alle Einwohner aus verschiedenen Gründen. So bekommen Sie keine Ruhe. (Vielleicht sollte man das aber mal machen. Flash Mob im Landrat. “Wir wollen Messergebnisse sehen und erklärt haben.” Aber bitte jeder einzeln eintreten
Also, versuchen Sie nicht das Wasser nach oben auszukippen, es könnte dann regnen. Sie können genau so wie wir nicht aus Dingelstädt weg, also muss eine andere Lösung gefunden werden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es in der Industrie oder auf dem Markt keine Filteranlagen gibt, die derartige Gerüche und oder Schadstoffe vollständig filtern können.
Übrigens, Herr Kellner, der Artikel wurde vor meinem Besuch bei der LSR Dingelstädt geschrieben. Zu dem Zeitpunkt meiner redaktionellen Ergüsse wusste ich noch nicht, dass ich das Vergnügen haben werde, Sie mal persönlich kennen zu lernen.
@all
Was glaubt Ihr, wie es dort riecht? Dagegen ist das was in der Stadt teilweise stark reicht etwa so, als würde man von Dingelstädt aus eine Bratwurst in Kefferhausen riechen. Es ist derselbe Geruch, nur wesentlich intensiver, daher brauche ich persönlich für die Herkunft des “Dämpfergeruchs” keine Beweise mehr. Wer den Geruch hier im Blog leugnet, der arbeitet sicher bei der LSR und ist daher im Hinblick auf sein Riechorgan und diesen LSR Geruch desensibilisiert = Geruchstot. Also Sven, entweder was zur Sache oder deine Kommentare landen ab sofort im Internetnirwana = Spam (das gilt übrigens für alle Kommentatoren.
Hallo Sven,
wenn ich mir deinen letzten Artikel anschaue aus dem Gesichtspunkt der Rechtschreibung und Grammatik, gäbe das in der Schule eine glatte 6.
Da mir dieses Niveau zu primitiv ist, erübrigt sich auch jede weitere Diskussion mit dir.
Liebe Grüsse
Deine Sandra
gott hilf und lass hirn regnen… so viel dummheit wie ihr hier verbreitet ist ja schon unerträglich!
bevor hier auf mich eingeschlagen wird kan ich gleich sagen ja, ca. 80 % der deutschen kunststoffrecycler gehören zu meinen kunden und ich weiß auch was die produzieren und wie sie es produzieren. LSR gehört nicht zu meinen kunden und es ist mir auch egal ob sie je zu meinen kunden gehören oder nicht. ich kann aber auf jeden fall sagen, das die luft die aus diesem schlot kommt keine verbrennungsabgase sind die z.b. bei der verbrennung von kunststoffen entstehen!
es handelt sich um wasserdampf und ganz normale atemluft. die geruchsanteile sind reststoffe die in z.b. joghurtbechern und anderen verpackungen zurückbleiben. es handelt sich also um das was ihr nicht aufgegessen habt! und das dürfte ja kein gift sein… . um die geruchsbelästigung zu reduzieren wurde eine wassereindüsung in den schlot installiert. dabei wird ein teil des wasserdampfes kondensiert und ein teil der gerüche gebunden. dieses wasser wurde (mit samt euren im wasser gebundenen essensresten^^) über den pfingstrasen abgeleitet. warum sich der der fischereiverband hier aufregt ist mir ein absolutes rätsel, denn das wasser was dort runter fließt wurde früher als trinkwasser für dingelstädt genutzt und aus gutem grund aufgegeben weil dort das gülleverseuchte regenwasser der umliegenden kuhwiesen reinfließt. eure fische sind also so und so kontaminiert.
und wenn ihr glaubt die messergebnisse sind manipuliert oder geschönt oder sonstirgendwas, dann lasst doch selber mal ein gutachten anfertigen. aber auf die idee kommt scheinbar auch keiner…
das was ihr hier macht ist einfach nur krieg spielen wie im kindergarten, nur mit diesmal mit folgen! das sich der herr montag noch nichteinmal durch eine betriebsbesichtigung überzeugen lässt zeigt, das es hier einfach nur darum geht zu mobben.
was die gerüche in den hallen angeht ist dies normal. schließlich handelt es sich um verpackungen die teilweise schon 2 wochen in einem gelben sack in einem haushalt verbracht und dann auf eine teils mehrwöchige reise gegangen sind bis sie beim verarbeiter angekommen sind und (insbesondere wenn es verpackungen von molkereiprodukten sind) ensprechend richen. wenn die hallen schmutzig aussehen liegt das daran das dort gearbeitet wird und es sich nicht um ein museum handelt. so sieht das bei allen vergleichbaren firmen aus die ich bisher gesehen habe.
weiterhin kann ich als dingelstädter sagen ICH HABE NOCH NIE ETWAS VON DER LSR IM ORT GEROCHEN. vielleicht liegt es ja daran das viele andere leute hier im forum den geruch schon vor mir wegatmen… ^^
so und falls jetzt irgendjemandem von euch mal wieder die argumente (sinvolle gegenargumente habe ich hier ja eh noch nicht gelesen) ausgehen sagt mir einfach auch das meine rechtschreibung schlecht ist… :-p
ach ja nochetwas – wäre ich an herrn kellners stelle würde ich mir diese kinderkacke hier gar nicht weiter antun, den laden einfach dicht machen, die leute auf die straße setzen und mich zur ruhe setzen.
otmar ganter
Noch so ein Geruchstoter, es geht schlichtweg um den Gestank, egal ob giftig oder nicht. Aber scheinbar hast du diesen auch zu lange in deiner Tätigkeit geatmet, sonst würdest du nicht gegen unsere Heimat Dingelstädt in dieser hirnlosen Weise vorgehen.
lol ^^ unglaublich…
Hallo Herr Ganter,
auf sie Klugschei…. habe ich genau noch gewartet. Es ist erstaunlich, wie schnell sie doch ihre Meinung ändern können – mir schwebt da so eine Mail von ihnen vor mit Primär und Sekundär-Kühlkreisläufen. Bis dahin erschienen sie mir noch seriös. Aber so viel Dünnsch… , wie in ihrem Beitrag hat sich noch keiner geleistet (man verzeihe mir die obszönen Ausdrücke). Hier meine Begründungen:
das die luft die aus diesem schlot kommt keine verbrennungsabgase sind die z.b. bei der verbrennung von kunststoffen entstehen! Hat niemand behauptet, eine gewisse Grundkenntnis sollten sie den Teilnehmern schon zutrauen .
es handelt sich um wasserdampf und ganz normale atemluft Wer hier von "normaler Atemluft" redet, hat warscheinlich schon zu viel davon eingeatmet.
und wenn ihr glaubt die messergebnisse sind manipuliert oder geschönt oder sonstirgendwas, dann lasst doch selber mal ein gutachten anfertigen. aber auf die idee kommt scheinbar auch keiner…
Großer Irrtum Herr Ganter. Wie sie der Presse entnehmen konnten, gab es einige Vorreiter, nämlich die Mitglieder der IG. Diese Leute haben nach meines Wissens sogar 2 Gutachten in Auftrag gegeben.
das es hier einfach nur darum geht zu mobben. Da gebe ich ihnen Recht, Frage ist nur wer mobbt wen ? Wenn ich selbst zu Weihnachten mit dem Gestank belästigt werde, könnte ich auch von Mobbing reden.
wenn die hallen schmutzig aussehen liegt das daran das dort gearbeitet wird und es sich nicht um ein museum handelt. so sieht das bei allen vergleichbaren firmen aus die ich bisher gesehen habe. Trotz intensiver Suche habe ich diesbezüglich keine negativen Anmerkungen in diesem Forum gefunden. Also was soll das Erwähnen von schmutzigen Hallen?
weiterhin kann ich als dingelstädter sagen ICH HABE NOCH NIE ETWAS VON DER LSR IM ORT GEROCHEN. vielleicht liegt es ja daran das viele andere leute hier im forum den geruch schon vor mir wegatmen… Gerüche (Gestänke) sind subjektiv. Nun kommen meine bereits erwähnten 2000 Unterschriften wieder. Die Leute haben doch auch alle Nasen und können riechen. Es soll ja schon welche gegeben haben, die Schoko-Pudding mit Schei… verwechselt haben – natürlich nur vom Geruch her.
so und falls jetzt irgendjemandem von euch mal wieder die argumente (sinvolle gegenargumente habe ich hier ja eh noch nicht gelesen) ausgehen sagt mir einfach auch das meine rechtschreibung schlecht ist… Argumente, sinnvolle Argumente können sie den Beiträgen genug entnehmen – sie müssen sie dazu nur lesen und dürfen keine LSR-Brille vorher aufziehen.
ach ja nochetwas – wäre ich an herrn kellners stelle würde ich mir diese kinderkacke hier gar nicht weiter antun, den laden einfach dicht machen, die leute auf die straße setzen und mich zur ruhe setzen. Mit so einem Spruch kippen sie nur noch Öl ins Feuer und tragen damit zu keiner „sinnvollen“ Lösung bei, obwohl sie dazu in der Lage wären. Übrigens könnten sie dann auch Herrn Kellner nicht mehr als Kunden gewinnen…
richtig, meine email wurde in teilen weitergeleitet. leider wurde sie aber auch nur in teilen weitergeleitet…
sonst wäre meine meinung zu dem thema schon von vorn herein bekannt gewesen. hätten sich alle angesprochenen daran gehalten was ich in der kompletten email (insbesondere der inhalt der 2. email die scheinbar auch untergegangen ist) geschrieben habe wäre das hier auch nicht so eskaliert.
manchmal sind komplette emails halt besser als einzelne abschnitte daraus…
Ich habe da mal ne Frage!
Schreibt Ihr denn auch an den Kuhstall oder Schweinestall Richtung Küllstädt, oder den Hühnerstall Richtung Kreuzebra das sie stinken? (Das kann ja keiner Bestreiten das die nicht stinken würden, besonders wenn Gülle gefahren wird)
Und was macht Ihr gegen Leute im Ort die Ihren Scheiß einfach zu Hause verbrennen um die Mülltonne zu schonen? Müllverbrennung in Hausfeuerungsanlagen verursachen massiv Dioxin!
Ich habe gar nicht gewusst, dass Gerüche von Kuh- und Schweineställen gesundheitsschädlich sind!? Um die Leute, die ihren Scheiß zu Hause verbrennen, um die kümmern sich ja das Umweltamt bzw. nette Nachbarn.
Ist das, das gleiche Umweltamt das hier verteufelt wird?
Noch was zu Otmar !
Ich bewundere deinen Mut dich hier öffentlich und offensichtlich ohne Nickname zu äußern obwohl aus Dingelstädt.
Von mir allergrößten Respekt an dich.
Du musst, das sollte dir aber klar sein, auf passen. Es gibt bestimmt einige hier im Blogg, die dich auf der Straße am liebsten anspucken würden.
Aber es ist gut auch andere Meinungen aus Dingelstädt zu lesen.
An alle: Auch das ist Zivilcourage. Nur davon lebt diese Diskussion. Auch wenn die ordinären Ausdrücke zunehmen.
Sehe ich es noch richtig, das beide Sichtweisen sich äußern dürfen, oder hat sich das im laufe der Zeit hier geändert.
Wenn ja warum?
Sehr geehrter Herr Montag, sehr geehrte Damen und Herren,
auch wir wurden auf diesen Artikel aufmerksam und es ist an der Zeit, für eine Stellungnahme.
Zuerst möchten wir Herrn Montag danken, dass er dieses Thema aufgegriffen und den Mut bewiesen hat, darüber öffentlich zu diskutieren. Es zeigt uns, dass wir uns auch wirklich als Interessengruppe der Bürger verstehen. Über die Art und Weise, wie hier diskutiert wird, lässt sich streiten. Leider schießen doch einige an dem eigentlichen Thema vorbei und unsachliche Bemerkungen helfen keinem weiter.
Herr Montag hat in seinem Artikel die Geruchsbelästigung durch die LSR-AG kritisiert und damit den Kern der ganzen Aktion getroffen. Die Beseitigung dieser Geruchsbelästigung ist unser Ziel, auch oder besonders in Vertretung der 2078 gesammelten Unterschriften. Es sind übrigens mittlerweile noch mehr Unterschriften geworden, da auch nach der Aktion noch Listen abgegeben wurden. Wichtig zu erwähnen ist, dass es nicht unsere Absicht ist, auch nur einen Arbeitsplatz zu vernichten. Wer dies behauptet, betreibt Mobbing, um diesen Begriff aus der Diskussion einmal aufzugreifen. Im Gegenteil, wir haben das Gespräch mit Herrn Kellner gesucht, übrigens gemeinsam mit dem Landrat Hr. Dr. Henning, um geeignete Lösungsvorschläge zu unterbreiten bzw. zu hinterfragen. Über den aktuellen Stand der Aktivitäten möchten wir derzeit keine näheren Angaben machen. Wir bitten dafür um Verständnis.
Ein weiterer Punkt neben der Geruchsbelästigung ist die Thematik der Einleitung des Kondensat-Wassers und des Abwassers, welches durch die Besprühung der Abgase anfällt. Wie wir durch besorgte Bürger erfuhren, wurde diese Flüssigkeit direkt über einen Vorfluter über den Pfingstgraben eingeleitet. Diesem Hinweis gingen wir nach und die Behauptungen bestätigten sich leider. Eine erste Probe wurde analysiert und einige Werte waren bereits über den Grenzwerten. Eine zweite Probe ergab dann leider noch deutlich verschlechterte Werte. Deshalb erstatteten wir am 11.10.2009 Strafanzeige gegen die LSR-AG. Nur nach ausgiebigen Druck durch die IG, schaltete sich jetzt endlich auch aktiv der Landkreis Eichsfeld ein und es wurde die Einleitung über die Kläranlage Horsmar angeordnet. Dies geschieht ab dem 16.11.2009 laut Herrn Kellner. Ob diese Flüssigkeit dorthin überhaupt eingeleitet werden darf, möchten wir unkommentiert so stehen lassen. Wir ziehen jedoch einen nicht zu unterschätzenden Rückschluss. Wenn das Wasser bereits hochgradig belastet ist, (nähere Einzelheiten können wir hier nicht erläutern) dann gehen wir davon aus, dass auch die Abgase nicht ohne Schadstoffe sind. Es bestreitet niemand, dass aus dem Schornstein auch Wasserdampf kommt, aber dies ist eben nur ein Teil der Abgase. Und somit reden wir nicht nur von einer Geruchsbelästigung sondern vom Ausstoß schädlicher Stoffe. Dies wird jedoch vom Landkreis und der LSR-AG bestritten, da Messergebnisse vorliegen. Diese Messergebnisse bzw. Arten der Messungen zweifelt die IG an und fordert eine weitere, unabhängige Messung bei VOLLAST der Anlage!
Aufgabe sollte sein, dass entsprechende Technik durch die LSR-AG investiert wird, damit die Geruchsbelästigung aufhört. Dass es entsprechende Lösungen geben könnte, hat Herr Otmar Ganter vor einiger Zeit bereits angedeutet. Ziel unserer Aktion muss sein, dass die Bürger von Dingelstädt und Umgebung ihre Lebensqualität zurück bekommen und dass man auch am Wochenende (oder auch zu Weihnachten) spazieren gehen kann, ohne diesen penetranten Geruch einatmen zu müssen. Wir könnten uns vorstellen, dass dies Herrn Kellner auch nicht gefallen würde.
Abschließend können wir allen versichern, dass wir mit unseren Aktivitäten erst dann aufhören, wenn endlich Schluss mit der GERUCHSBELÄSTIGUNG und der Gefahr der GESUNDHEITSSCHÄDIGUNG ist. Dies haben wir in aller Deutlichkeit auch gegenüber dem Landkreis mitgeteilt.
Die IG / Bürgerinitiative
Danke an den Verfasser des Textes der Interessengemeinschaft, daß er etwas Ruhe in diese hitzige Diskussion gebracht hat. Wir haben ja alle wohl noch so viel gesunden Menschenverstand, das wir nicht auf solch niedrigem Niveau diskutieren sollten, wie es vorher getan wurde. Der Sinn dieser Internetseite des Herrn Montag ist ja wohl eine Diskussion auf demokratischem Wege zu führen, wo jeder seine Meinung sagen darf, ohne evtl. auf der Strasse angespukt zu werden. So viel Niveau haben wir Dingelstädter jedenfalls. Auch ich gehöre zu den Anwohnern, die der Meinung sind, das die GERUCHSBELÄSTIGUNG von LSR kommt. Auf die Wasserwerte bin ich echt gespannt. Die Ursache sollte definitiv gefunden werden. Nicht nur im Hinblick auf das, was man riechen kann. Mir stellt sich die Frage, ob dort auch Gifte ausgestoßen werden, die man nicht unbedingt riechen oder gar schmecken kann. Es ist doch sicher bekannt, dass die Zahl der schwerwiegenden Erkrankungen, wie Krebs, zugenommen haben. Gerade auch in Kefferhausen sind viele relativ junge Leute davon betroffen. Natürlich können solche Erkrankungen jeden betreffen, auch wenn er in einer anderen Region leben würde. ACHTUNG! Ich schiebe diese Tatsache nicht allein LSR in die Schuhe. Stellt sich jedoch heraus, dass von LSR solche auslösenden Giftstoffe in Luft und Wasser abgegeben worden sind, dann sollte dem schleunigst Einhalt geboten werden. Und jeder der ehemalige „Krebspatienten“ in der Familie oder chronisch-kranke Kinder hat, ist daran noch mehr interessiert. Und wenn die zuständigen Behörden hin Heiligenstadt sich ihres Aufgabenbereiches immer noch entziehen, so kann LSR gern in die Kurstadt umziehen. Die Reaktionen der Heiligenstädter möchte dann doch erleben
Auch ich bin froh das sich jetzt immer mehr Leute an der Diskussion beteiligen ,vor allen Dingen diejenigen die durch diverse Nachforschungen und Informationen wesentlich besser mit dem Sachverhalt der ganzen Situation vertraut sind als die meisten Anwohner die es betrifft. Gleichwohl kann ich die verstehen ,welche hier in der Debatte unsachgemäß und hitzig werden , wenn alles offensichtliche und zusammengetragene Wissen um die vorhandenen Probleme einfach geleugnet ,oder als nicht existent hingestellt wird .Ich denke das alle daran interessiert sind, hier in einer gesunden Umgebung zu leben ,denn jeder Menschen hat in seinem Umfeld ,Ehepartner ,Kinder ,Enkel ,Bekannte, denen mann so oft im Jahr VIEL GESUNDHEIT wünscht, auch jene die hier PRO LSR sind. Früher ist vielen der unangenehme Geruch erst beim durchqueren des Gewerbegebietes auf dem Übel zwischen Dingelstädt ,Wachstädt , Kefferhausen und Küllstedt aufgefallen. Doch erst mit der Errichtung des neuen größeren Schornsteines wurden die Abgase von LSR richtig in die anliegenden Ortschaften getragen. Und nun ,nachdem mann den Gestank vor der eigenen Haustür hatte, machten sich viele Leute die ersten Gedanken darüber ,was da überhaupt in der Luft liegt. Denn es ist die eine Sache wenn es stinkt aber wenn man nicht weiß ob es obendrein noch der Gesundheit schadet kommt mann doch ins grübeln. Ich hoffe ,das sich noch viele an der Diskussionsrunde beteiligen und nachdem es weit über 2078 Stimmen bei der Unterschriftensammlung gegeben hat sollte das auch kein Problem sein. Der Deutsche ist sehr bequem und da uns Torsten Montag hier die Möglichkeit gegeben hat ganz bequem von zu hause aus einen Informations- und Meinungsaustausch zu führen sollten wir davon regen gebrauch machen. Ansonsten möchte ich mich schon mal bei allen bedanken die in der Sache nicht nur reden sondern Taten folgen lassen ,denn davon profitieren alle .
Glückwunsch an Torsten, der Beitrag ist inhaltlich umfassend und sehr gut geschrieben. Somit ist klar auf welcher Seite ich in diesem Blogg stehe. Auch, wenn hier bereits viel diskutiert wurde, möchte ich ebenfalls die Gelegenheit nutzen, meine Meinung zu sagen. Als Dingelstädter, wohnhaft im westlichen Bereich der Stadt, bekommen ich und meine Familie sowie unser Wohngebiet direkt mit, welcher zeitweise kaum auszuhaltende Gestank, je nach Wetterlage, uns heimsucht. Als Betroffene sprechen wir mit unseren Nachbarn regelmäßig über dieses „Geschenk“ der LSR. Es ist nicht zu bestreiten, dass sich die Lebensqualität in Dingelstädt mit der Inbetriebnahme des neuen Schornsteins der LSR erheblich verschlechtert hat. Das darf keine Zukunftsaussicht sein. Das öffentliche Interesse hierzu ist seit Beginn der Arbeit der IG bzw. Bürgerinitiative geweckt wurden. und diese sollte weiter geführt werden. Das bisherige Vorgehen schätze ich als sachlich und konstruktiv ein. Solange von der LSR und Herrn Kellner nicht alles technisch Mögliche unternommen wurde, um den Gestank zu minimieren, wird es wohl auch zu recht keine Ruhe geben. Eine Einladung auf das Betriebsgelände und ein redaktioneller Beitrag im Wochenendblatt zum Jahresende 2009 reichen da sicher nicht. Gratulation an Herrn Kellner, Sie haben ein wirklich „dickes Fell“.
Hallooooo ?
Es gibt ja keine Beiträge mehr ! ?
Sollte denn Herr Kellner sein Ziel erreicht haben und die Sache mit "Abwarten und Tee trinken" zu beenden ?
Hoffentlich denkt die IG nicht genau so !
Tja Sandra Ich weiß auch nicht was hier los ist!?! Warte auch schon ganz gespannt auf den nächsten geistigen Erguss des "Rächer des JoghurtBechers"!
Spätestens nach seinem dritten Eintrag war hier wohl jedem klar das Niveau keine Hautcreme ist!
Das Schlimme ist nur, es regen sich die Leute auf, die IG versucht (hoffentlich) was zu bewegen, der Stadtrat ist (hoffentlich) an der Sache dran – und was kümmerts LSR und Amt ? LSR stinkt weiterhin was das Zeug hält, am Sonntag war es wieder nicht zum Aushalten !!! Die Experten (LSR,Umweltamt-HIG, u.s.w.) müssen sich ihrer Sache ja so sicher sein, dass sie weiterhin so tatenlos zu sehen.
Wo kann ich mir denn auch so ein “dickes Fell” kaufen? Wäre manchmal von Vorteil!
Astrid da musst du dich irren! Der Wind kam am Wochenende aus nordwestlicher Richtung, das kann in Dingelstädt nicht gerochen haben, jedenfalls nicht vom Industriegebiet her. Ich ich kann das aus dem Fenster genau sehen bei mir zu hause.
Bernd aus welcher Richtung der Wind kam, habe ich nicht kommentiert, kann aber sicher behaupten, dass es am Sonntag-Vormittag, am Riethstieg erbärmlich gestunken hat – und das musst du mir schon zutrauen, dass ich LSR-Gestank entsprechend deuten kann. Ich habe ja nicht gesagt, es stank am "Wochenende"
kann ich nur bestätigen
Sonntag Mittag hat es am Sportplatz stark nach LSR gestunken
Ist Sonntag Mittag nicht Wochenende :-) ?
Die IG wird dasThema schon nicht aus den Augen verlieren, in dem Kessel brodelt es gewaltig, dass könnt ihr mir klauben.
Ich will auf keinen Fall LSR in schutz nehmen, aber gegen den Wind stinken, wie soll das gehen? Die Geruchsquelle müsste so Richtung RumpePumpel liegen um es am Spotrplatz stinken zu lassen bei den Windverhältnissen.
Ich kann mir das nur so erklären. Ich glaub das schon.
Ich will nur sagen, dass ich nicht das ganze Wochenende gemeint habe wo es gestunken hat, genauso wie du nicht sagen kannst, der Wind kam am Wochenende aus nordwestlicher Richtung. Er wechselt auch mal wie ich gehört habe. Das kann an zwei Tagen, die ein WE hat, schon mal vorkommen.
Was ist passiert, wenn aus Jochen Schubert plötzlich Bernd geworden ist? Da leidet wohl unser Jochen an Gedächtnisschwund und hat seinen Namen vergessen. Ich hab´s mal geändert für den Jochen. Kommt wohl vom Joghurtbechergeruch