Wenn nicht nur die Autofahrer und Erwachsenen über den Winter fluchen sondern sogar die Kinder keinen Schnee mehr sehen möchten, kann man sicherlich niemanden verdenken, wenn doch das ein oder andere böse Wort über Kälte,Glätte und ungeräumte Straßen fällt. Allerdings ist eins sicher, dass die Innenstadt von Dingelstädt und besonders die dort ansässigen Gewerbetreibenden und Händler ein schweres Kreuz zu tragen haben. Kaum eine Parklücke kann noch vernünftig genutzt werden. Das bisschen Straße, was befahrbar ist, wird durch einen schöne dicke Eisspur in der Mitte getrennt, so dass Einparken, Ausweichen oder einfach nur lenken schon ein Problem darstellt.
Hat die Stadt keine Leute mehr?
Leider fühlt sich in der Stadt niemand verantwortlich, diese Probleme zu beheben. Die Stadtverwaltung schiebt das auf die Anwohner, die wiederum verlangen von der Stadt Unterstützung bei der Bewältigung der weißen Pracht. Beim Tauwetter kommen dann noch Risiken durch glatte Gehwege oder herabstürzende Eiszapfen hinzu. Dann wird eben mal schnell die ganze Stadt gesperrt.
1, 2 oder 3 – letzte Chance vorbei
Komisch, es gab schon mehrfach die Gelegenheit den Schnee bei Tauwetter wegzufahren, doch das macht anscheinend Arbeit. So bleibt der Mist lieber liegen und friert erneut. Manchmal hat man das Gefühl, beim Einparken auf einem Feldweg zu fahren, aber Vorsicht, vorne und hinten harte Felsen. Ok, die Kfz-Branche freut sich sicher diesen Winter.
Andere Länder, andere Sitten?
Komischerweise gibt es in anderen Städten und Gemeinden auch in diesem strengen Winter nicht derartige Probleme, da werden die Gehwege freigehalten, egal wer dort wohnt. Die Straßen sind beidseitig befahrbar, so dass niemand um seinen Außenspiegel am Auto Angst haben muss. Warum geht das in Dingelstädt nicht? Mit dem Kinderwagen ist es stellenweise so extrem gewesen, dass man in dem Matsch und Morast der Stadt mit zwei Mann den Wagen schieben musste, um überhaupt vorwärts zu kommen. Ein Schlitten für Kinder wäre ja eine Alternative, nur blöd, dass auch einige Anwohner sehr gut räumen, wo gar kein Schnee auf den Gehwegen zu finden ist.
Bitte, bitte liebe Stadt…
Also liebe statt Dingelstädt: Räumt doch einfach mal die Innenstadt frei, so dass die Händler wenigstens noch etwas verdienen können und am Jahresende zurecht die Gewerbesteuer an dich entrichten. Denke dabei nicht nur an die Händler, denn ich habe von vielen älteren Menschen und auch Mütter mit Kindern Klagen gehört. Autofahrer wissen nicht wo sie ihre Fahrzeuge parken sollen, Gewerbetreibende werden regelrecht genötigt, Eiszapfen und Ähnliches zu entfernen, obwohl andere Wege in der Stadt eher einem Trümmerfeld gleichen.
Es schneit, es schneit, kommt alle aus dem Haus…
Ich möchte trotzdem nicht alles so schwarz sehen und habe in Anbetracht dieses außergewöhnlichen Winters auch von Dingelstädt ein paar schöne Winterfotos gemacht. Ich denke, so etwas bekommt man vielleicht so schnell nicht mehr vor die Kamera. Obwohl einige bereits sagten, dass wir derartige Winter nun wohl in Zukunft öfter haben werden. Da kann ich nur hoffen, dass diese Leute sich irren werden, denn ehrlich gesagt, habe ich die Schnauze vom Winter, von Glätte und Minusgraden gestrichen voll.

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Aber Herr Montag, wenn der Schnee sie stört, was halten sie davon wenn sie die Räumung finanzieren. Althaus & Sander würden sich bestimmt freuen über einen Auftrag von Ihnen. Inn allen Medien kann man lesen und hören, daß die Kommunen kein Geld haben, lesen sie keine Zeitung? Wenn sie mehr Steuern Zahlen würden könnte Dingelstädt das auch Leisten. Sie sind doch vom Fach als Betriebswirt und sollten sich mit Kosten und Leistungsrechnung auskennen. Somit sollten sie eine Vorstellung über den Aufwand von solchen Aktionen haben.
Warum stellen sie dann solche idiotischen Forderungen? Wollen sie Bürgermeister werden? Solche Aussagen stellt sonst nur die Opposition!
Ich kann Hernn Montag nur recht geben. Man muss sich nur den Radweg nach Silberhausen mal ansehen. Dort wo Anwohner sind, ist ordentlich geräumt, aber auf städtischem Gebiet läuft man derzeit über Eisbahnen.
Ich habe von Fällen da wurde von freundlichen Mitarbeitern des Bauhofs – angeblich nicht städtische – der Schnee vom Radweg abgeladen, nur leider quer über den Gehweg, wo vorher anständig geräumt. war. Es scheint nicht so leicht so sein, seinen warmen Multicar mal zu verlassen.
Schwierig ist es auch im Neubaugebiet, da wurde der alte Kindertraum des Lokführers endlich war. Schienen waren aus Schnee und Eis, ausweichen konnte man nicht mehr!
OK da gebe ich dir Recht. In Dingelstädt ist das sehr deletantisch geregelt. Aber was will man auch von der Kommune und seinen Entscheidungsträgern verlangen.
Der Bürgermeister macht lieber tralala auf den Büttenabenden oder schippert mit einem Boot als Gondoljere auf der Unstrut rum, da bleibt wenig Zeit für die eigentliche Arbeit
Liebe Katja, auf welcher Seite stehst du eigentlich? Binnen 2 Tagen so seine Meinung zu ändern ist schon merkwürdig.